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26.07.2019

Notre-Dame-Architekt besorgt wegen Hitzewelle in Paris

Hitzewelle und Temperaturen von bis zu 42,6 Grad bedrohen Fugen, Mauerwerk und das Gewölbe der Pariser Kathedrale.

Der Chefarchitekt der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Philippe de Villeneuve, zeigt sich besorgt über mögliche Auswirkungen der derzeitigen Hitzewelle auf die im April stark beschädigte Kirche. Das meldete der französische TV-Sender "France 3" am Freitag. Durch die hohen Temperaturen von bis zu 42,6 Grad könnten Fugen und Mauerwerk an Zusammenhalt und Qualität verlieren und das Gewölbe womöglich doch noch einstürzen, befürchtete Villeneuve. Ein Brand im April hatte das gesamte Dach der Kathedrale sowie den Spitzturm zerstört.

Bereits mehrmals haben für die Baustelle Verantwortliche betont, dass die Sicherung der Kathedrale noch nicht abgeschlossen sei und weiter die Gefahr bestehe, dass die Gewölbe einstürzen. Die Pariser Kathedrale war durch einen Großbrand Mitte April stark beschädigt worden.

Erst Mitte Juli hatte das französische Parlament ein Gesetz zum Wiederaufbau in den kommenden fünf Jahren angenommen. Der Text sieht Ausnahmeregelungen von Umwelt- und Denkmalschutzvorgaben für die Renovierung vor. Zudem regelt er, welche Behörde den Wiederaufbau koordiniert und welche Steuerermäßigungen für Spenden gelten.