Die österreichischen Säkularinstitute stehen unter neuer Leitung. Maria Christine Hochleitner, Generalleiterin des Säkularinstitutes "Madonna della Strada", wurde bei der jüngsten Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute Österreichs zur neuen Vorsitzenden gewählt, wie die heimischen Ordensgemeinschaften mitteilten. Sie folgt auf Elisabeth Plach.
Säkularinstitute sind in der katholischen Kirche neben Ordensgemeinschaften die zweite Form der sogenannten "Institute des geweihten Lebens". In beiden sind die evangelischen Räte Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit Teil der Gemeinschaftsregel. Anders als Ordensgemeinschaften leben die Mitglieder von Säkularinstituten ihre Weihe und Sendung "mitten in der Welt", ohne Klausur und Ordenskleid, wobei sich dieser Unterschied zwischen Orden und Säkularinstituten mittlerweile vielfach verwischt hat.
Neben den gut 5.000 Ordensleuten, die laut aktueller Statistik derzeit in Österreich leben und wirken, gibt es auch 196 Mitglieder von insgesamt neun Säkularinstituten: Werk der Frohbotschaft Batschuns, Schönstätter Marienschwestern, Ancillae Christi Regis, Caritas Christi, Madonna della Strada, Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern, Kleine Franziskanische Familie, Säkularinstitut des Hl. Franz von Sales und Societas de Imitatione Christi.