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19.11.2019

Hüpfende Kinder, ein Esel und ein Riesenherz bei der AGO-Actionmesse „Supermacht“

AGO – ein innovatives Konzept für Kindermessen, entwickelt in der Pfarre Breitenfeld wird überregional.

Michael Schanze und Elton hätten ihre Freude an dieser Messe am gestrigen Sonntag gehabt. Das Ratespiel aus der Spieleshow „1, 2 oder 3“ haben die Macher der AGO-Actionmesse kurzerhand in die Breitenfelder Pfarrkirche geholt: Die Kinder raten, wie Jesus in verschiedenen Situationen reagiert hat bzw. reagieren würde. „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!“

 

 

Dann ist da noch der König, der Krone und Schwert einfach abgibt und lieber auf einem Esel Richtung Altar reitet. Der Pappesel hat es den Kindern besonders angetan. Während der ganzen Messe kommen immer wieder Kinder zum Streicheln vorbei.

 

Über allem schwebt ein Riesenplüschherz mit ausgestreckten Armen – der König, das ist Jesus, und seine Macht ist die Liebe. Am Ende bekommt jedes Kind ein kleines, blinkendes Herz angesteckt. Und so blinkt es bald in der ganzen Kirche und dann auf dem Weg nach Hause, auf den Straßen, in der U-Bahn.

 

Viel Fantasie, viel Musik und Tanz – und eine große Botschaft: Gott schenkt uns eine Supermacht, die wir in uns haben: die Liebe. „Mit dieser Supermacht der Liebe können wir die Welt verändern“, betont Pfarrer Gregor Jansen in seiner Predigt.

 

AGO wird zum überregionalen Projekt

Zuletzt kamen zu den AGO-Actionmessen immer öfter auch Familien von weit her. „So etwas hätten wir auch gerne bei uns“, erzählen viele Eltern, die bei sich in der Pfarre Kindergottesdienste anbieten. Deshalb hat sich das Vorbereitungsteam nun entschieden, mit AGO die Breitenfelder Pfarrgrenzen zu überschreiten. „Im kommenden Schuljahr wird es die Actionmessen in verschiedenen Pfarren in der ganzen Erzdiözese Wien geben“, kündigt Verantwortlicher Florian Unterberger an.

 

„Von überregionalen Teams gemeinsam vorbereitet und dann zeitgleich in verschiedenen Kirchen gefeiert“, skizziert er die Herangehensweise. „Derzeit stehen wir bereits mit rund einem Dutzend Pfarren in Kontakt, die Interesse gezeigt haben“, berichtet Jugend- und Kinderpastoralassistentin Hannelore Mayer.