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05.05.2020

Virtuelles Musizieren am Konservatorium für Kirchenmusik

Was tun, wenn Distance-Learning plötzlich das direkte Musizieren miteinander ersetzen muss, vor allem in den Unterrichtsfächern Ensemble und Chor?

Die Pandemie traf das Konservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien mitten im Jubiläumsjahr. Vor 40 Jahren wurde das Diözesankonservatorium  gegründet, derzeit lassen sich 226 Schülerinnen und Schüler als KirchenmusikerInnen ausbilden.

 

Was tun, wenn Distance-Learning plötzlich das direkte Musizieren miteinander ersetzen muss, vor allem in den Unterrichtsfächern Ensemble und Chor? Kompetenz und Kreativität im Lehrerkollegium des Konservatoriums verbunden mit der krisenfesten Musikbegeisterung der Schülerinnen und Schüler, machten Ungeahntes möglich.

 

Mag. Hermann Platzer, Lehrer im Ausbildungszweig Neues Geistliches Lied schildert die Stimmung und ein konkretes Projekt: "Mir geht das Singen im Chor so ab!"

 

Viele meiner Schüler am Konservatorium für Kirchenmusik haben das in den vergangenen Wochen der COVID-19 Krise immer wieder formuliert. Gemeinsames Singen stiftet Sinn, schafft gemeinsames Denken und Fühlen - Gemeinschaft. Aus dieser Situation (des Verlustes) ist das Projekt der virtuellen  Chorproben entstanden.

 

Jedes dieser Projekte beginnt mit einem sorgfältig geplanten  instrumentalen Grundtrack (Klavier, Gitarre, Bass, Perkussion), den  ich an die TeilnehmerInnen versende. Auf allem was zur Verfügung steht  - Handys, Laptops, Tablets, Studioausrüstung, ... - nehmen nun alle  ihre Singstimmen dazu auf.

 

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Alles, was jetzt noch zu tun bleibt, ist es, die vielen einzelnen Spuren zu einem gemeinsamen Ganzen zu mischen ;-) Viel Freude beim Hören!