Anlässlich des 200.Todestages des Wiener Stadtpatrons Klemens Maria Hofbauer (am 15. März) hatten das erzbischöfliche Amt für Schule und Bildung gemeinsam mit dem Bürgermeister und mit Unterstützung der Bäckereien Geier, Grimm, Mann, Schrott, Ströck und Wannenmacher die Klemensweckerlaktion ins Leben gerufen: Sechs Wochen lang verkauften die Bäckereien das traditionelle Klemensweckerl, das daran erinnert, dass der erste Beruf des Heiligen Bäcker gewesen war.
Vom Verkaufserlös jedes Weckerls gingen 20 Cent an das Momo Wiens mobiles Kinderhospiz, das derzeit 324 Familien mit schwerstkranken Kindern medizinisch und psychosozial betreut. Obwohl der Corona-Lockdown der Aktion einen Dämpfer versetzt hat, kamen 7.500 Euro zusammen – auch durch Aktionen, wie zum Beispiel einen von Volksschülern initiierten Kinderflohmarkt.
Bürgermeister Michael Ludwig erwähnte, dass es die Stadt Wien gegenüber manchen anderen Millionenstädten auszeichne, „dass hier das Miteinander einen besonderen Stellenwert hat“. Das mobile Kinderhospiz Momo sei für ihn „ein besonders schöner Grund, gemeinsam mit der katholischen Kirche zu helfen“. Er habe schon mit von Momo betreuten Kindern gesprochen, „und das rührt einem wirklich das Herz“.
Auch eine weitere Gemeinsamkeit zeigte sich bei der kurzen Andacht in der Wiener Kirche Maria am Gestade, in der Klemens Maria Hofbauer begraben liegt, und in der auch die Spendenscheck-Übergabe stattfand. Sowohl Generalvikar Krasa als auch Bürgermeister Ludwig bekannten sich zur Devise des Heiligen Klemens Maria: „Nur Mut, Gott lenkt alles!“