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27.08.2020

Missionarisch: eine Ausstellung über Klemens Maria Hofbauer

Vom Leben und Wirken des heiligen Klemens Maria Hofbauer erzählt eine Ausstellung im Quo vadis?, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreichs.

Besucher*innen erfahren, welche Bedeutung der Heilige heute hat, welche Rolle Wien in seinem Leben hatte und was es mit dem Klemensweckerl und dem Klemenspilgerweg auf sich hat. Die Ausstellung wurde von den Redemptoristen und Quo vadis? anlässlich des 200. Todestages des Wiener Stadtpatrons konzeptioniert.


Johannes Silberschneider, Schauspieler des Jahres von Ö1 im Vorjahr, kann ganz persönliche Klemens-Geschichten erzählen: Die Anziehungskraft dieses einfachen, aber tatkräftigen Heiligen ist für ihn groß. Er wird von seinen geistigen Begegnungen mit dem Wiener Stadtpatron am Montag, 31. August um 18:30 Uhr bei der Vernissage der Ausstellung „Klemens Maria Hofbauer – vom südmährischen Bäckerjungen zum Stadtpatron von Wien“. Pater Martin Leitgöb, Provinzvikar der Redemptoristen, führt an diesem Abend in die Ausstellung ein.


Ein Redemptorist
Klemens Maria Hofbauer war Redemptorist. Er ist 1751 in Tasswitz in Südmähren, heute Tschechien geboren und am 15. März 1820 in Wien verstorben. Seine vier Wirkungsstätten waren der Wiener Stephansdom, St. Benno in Warschau, die Minoritenkirche und St. Ursula in Wien. In Warschau hat er in 20 Jahren über 40 Redemptoristen ausgebildet und ein Waisenhaus gebaut. Er war missionarisch, er sagte: „Das Evangelium muss neu verkündet werden.“ Seit 2009 ist das auch das Motto der Redemptoristen weltweit. 1909 wurde Hofbauer von Papst Pius X. heiliggesprochen, 1914 wurde er zum Wiener Stadtpatron erklärt.


Ein Ort der Ordensgemeinschaften
Das Evangelium neu zu verkünden, diesen Auftrag hat auch das Quo vadis? von den Ordensgemeinschaften erhalten. Es soll ein Ort sein, an dem aus der Spiritualität der Orden geschöpft werden kann: Veranstaltungen, Vorträge, Gespräche und Ausstellungen werden Besucher*innen angeboten