In Peter Handkes „Chinese des Schmerzes“ stößt man auf das Motiv der „Schwelle“. „Die Schwelle ist die Quelle“ heißt es dort. Ab dem zweiten Adventsonntag kommt die Gestalt Johannes des Täufers, des „Vorläufers Jesu“ ins Spiel.
Johannes, die charismatische Gestalt am Anfang des öffentlichen Erscheinens Jesu, verkörpert das „Schwellendasein“. In vielem nimmt er die Botschaft Jesu voraus, bleibt aber in der Nachfolge der alten Propheten. Die ersten Jünger Jesu kommen aus seinem Umfeld. Er selber tritt nach dem Auftreten Jesu in den Hintergrund. Das Verhältnis zwischen Jesus und Johannes ist geprägt von Nähe und Distanz zugleich.
Im Tagesgebet des zweiten Adventsonntags beten wir darum, dass uns „irdische Aufgaben und Sorgen nicht daran hindern“, Jesus entgegen zu gehen. Ein Gebet, das in diesen Tagen sehr aktuell wirkt.
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Vorschau auf den 8. Dezember 2020, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria- "Maria Empfängnis"
10.15 Uhr Hochamt im Stephansdom mit Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn
Der erste große Gottesdienst nach dem Ende des 2. Lockdown wird auch auf unserer Seite via Livestream sowie von radio klassik Stephansdom übertragen.