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17.09.2021

Schienenwallfahrt mit Caritaspräsident Landau am 25. September

Pilgerbegeisterte können am 25. September 2021 mit Michael Landau in einem historischen Sonderzug von Laa an der Thaya nach Maria Anzbach wallfahren.

Die traditionelle Schienenwallfahrt startet in Laa an der Thaya und geht über Mistelbach, Wolkersdorf, Simmering, Wien Hauptbahnhof, Wien Meidling, Wien Speising und Wien Hütteldorf nach Eichgraben-Altlengbach. An diesen Zwischenhalten gibt es die Möglichkeit zum Zustieg. Die Wegstrecke von Eichgraben nach Maria Anzbach wird zu Fuß zurückgelegt. Nach einem Mittagessen wird in der Wallfahrtskirche zur Mutter der Barmherzigkeit in Maria Anzbach ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Die Rückfahrt erfolgt wieder mit dem Zug. Veranstaltet wird die Schienenwallfahrt wie jedes Jahr vom Umweltbüro der Erzdiözese Wien gemeinsam mit Dechant Thomas Brunner.

 

Landau: „Zeit zum Innehalten“

Caritaspräsident Michael Landau begleitet die Pilgergruppe auf dem Weg und sagt im Vorfeld: „Ich freue mich, wenn möglichst viele Menschen an dieser Wallfahrt teilnehmen. Wallfahrten sind eine gute Tradition in Österreich. Sie erinnern uns daran, dass wir als Einzelne und als Gemeinschaft unterwegs sind: nicht mehr am Anfang, aber noch nicht am Ziel. Für mich selbst bieten sie immer wieder die Möglichkeit innezuhalten, den Blick auf das Hier und Heute zu schärfen, Wichtiges von vielleicht weniger Wichtigem zu unterscheiden und dabei im wortwörtlichen Sinn der Frage nachzugehen, wie es mir selbst und uns gemeinsam gelingen kann, diese eine Welt ein Stück heller, freundlicher und gerechter zu hinterlassen als wir sie vorgefunden haben.“

 

Die Wallfahrt wird jedes Jahr vom Umweltbüro der Erzdiözese Wien in der ökumenischen Schöpfungszeit veranstaltet und steht unter dem Motto „Bewahrung der Schöpfung“. Dazu Markus Gerhartinger, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien: „Bahnfahren ist nach dem Zu-Fuß-Gehen und Radfahren die ökologisch verträglichste Fortbewegungsart. Wir können damit aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen. Und wenn diese Bahnfahrt dann in einem historischen Wagen stattfindet, ist das ein ganz besonderes Erlebnis.“

 

Zeitplan

Im historischen Sonderzug wird den Wallfahrern ein Buffet mit Frühstück und Getränken angeboten.

 

Zustiegsmöglichkeiten für angemeldete Teilnehmer gibt es um:

  • 7:20 Uhr in Laa an der Thaya
  • 7:46 Uhr in Mistelbach
  • 8:15 Uhr in Wolkersdorf
  • 8:52 Uhr in Simmering
  • 9:00 Uhr in Wien Hbf
  • 9:07 Uhr in Wien Meidling
  • 9:12 Uhr in Wien Speising
  • 9:20 Uhr in Wien Hütteldorf

Die Hinfahrt endet in Eichgraben-Altlengbach, wo bei der anschließenden Fußwallfahrt die letzten sieben Kilometer nach Maria Anzbach in Angriff genommen werden können.

 

Wallfahrer, denen die Strecke zu beschwerlich ist, können mit dem Zug nach Maria Anzbach weiterfahren. Von dort sind es nur rund 500 Meter zur Kirche und zum Gasthaus. Mit dem Sonderzug geht es auch wieder zurück nach Hause, an den Einstiegsbahnhöfen können die Pilger wieder aussteigen.

 

Der Sonderzug hält um:

  • 17:39 Uhr in Wien Hütteldorf
  • 17:47 Uhr in Wien Speising
  • 17:53 Uhr in Wien Meidling
  • 17:59 Uhr in Wien Hbf
  • 18:06 in Wien Simmering
  • 18:31 Uhr in Wolkersdorf
  • 19:06 Uhr in Mistelbach
  • 19:38 Uhr in Laa an der Thaya

Änderungen aufgrund von Verspätungen vorbehalten.

 

Anmeldung erforderlich

Eine Anmeldung ist bis Freitag, 24. September, mit Angabe der Personenzahl und des Zustiegsbahnhofs unter 0664/885 22 785 (Markus Gerhartinger) oder umwelt@edw.or.at erforderlich.

 

Die Kosten für das Zugticket (exkl. Mahlzeiten) betragen für Erwachsene 35,00€ bei Zustieg in Wien bzw. 50,00€ bei Zustieg im Weinviertel. Jugendliche von 11 bis 18 Jahren zahlen 10,00€, Kinder unter 11 Jahren sind frei.

 

Die Wallfahrt findet bei jedem Wetter statt, ein 3-G-Nachweis ist erforderlich. Für die Fußwallfahrt werden feste Schuhe, Regenschutz, Sonnencreme und eine Wasserflasche empfohlen.